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Tags: Vorstellung | Garmin
24.1.2026 | 3 MIN
Die neue Generation der Garmin Fenix 8 Pro bringt erstmals in dieser Reihe Unterstützung für LTE und Satellitenkommunikation. Das ist aber noch nicht alles: Garmin bringt gleichzeitig auch ein neues Modell mit dem hellsten Smartwatch-Display der Welt.

Die neuen Fenix-Generationen verschieben die Grenzen – erstmals bringen sie LTE-Unterstützung und das bislang hellste Display in der Geschichte der Garmin-Smartwatches.
Immer wenn Garmin eine neue höhere Smartwatch-Reihe vorgestellt hat, wurden Stimmen laut, dass LTE fehle. Garmin hat nun zugehört und führt bei der neuen Fenix-8-Pro-Reihe die Unterstützung ein.
Wenn Sie diesen Artikel jedoch in der Erwartung lesen, dass die Fenix-Modelle eine eSIM erhalten haben, muss ich das gleich klarstellen – dem ist nicht so.

Die Kommunikation läuft über den Dienst inReach und die Garmin Messenger-App. Praktisch bedeutet das: Auf der Uhr ist Garmin Messenger vorinstalliert, und Sie haben zwei Optionen – Satellitenkommunikation oder LTE.
Die Satellitenkommunikation ermöglicht das Senden von Textnachrichten und das Teilen Ihrer Position alle 10 Minuten (mit einem höheren Abo sogar alle 2 Minuten).
Der Nachrichtenversand funktioniert etwas anders als bei den üblichen Garmin inReach-Geräten. Die Uhr nutzt nämlich geostationäre Satelliten, die weiter entfernt sind und jeweils nur eine Region abdecken. Möchten Sie etwas senden, muss die Uhr auf den jeweiligen Satelliten ausgerichtet werden. Dabei wird man von der Uhr geführt und sieht, wohin sie ausgerichtet werden muss.
Praktisch ist außerdem, dass Sie die Uhr auch als Sender verwenden können – die Nachrichten schreiben Sie bequem am Telefon, die Uhr übernimmt lediglich das Absenden.
LTE ergänzt das um die Möglichkeit zu telefonieren und Sprachnachrichten zu senden.

Wie angedeutet, dreht sich alles um die Garmin Messenger-App. Für jegliche Kommunikation muss sie daher sowohl bei Ihnen als auch beim Empfänger installiert sein.
Wenn Sie also jemand auf Ihrer normalen Telefonnummer anruft (nicht über Garmin Messenger), kann die Uhr den Anruf nur annehmen, wenn sich Ihr Telefon in der Nähe befindet. Ist es nicht in Reichweite, erscheint auf der Uhr nichts.
Das Abonnement dürfte bei etwa 10 € pro Monat liegen; im Unterschied zu den inReach-Kommunikatoren fällt jedoch keine Aktivierungsgebühr von 50 € an.
Ansonsten bleibt die Fenix 8 Pro haargenau gleich – abgesehen davon, dass das Gehäuse um 1 mm dicker geworden ist.
Die Fenix 8 Pro kostet in der 51-mm-Version rund 1.300 € und in der 47-mm-Variante etwa 1.200 €.
Gleich vorweg: Ja, Garmin hat sein bislang hellstes Smartwatch-Display gebaut. Wenn Sie sich im Garmin-Portfolio auskennen, ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass der Hersteller die maximale Displayhelligkeit nie angegeben hat. Jetzt macht er eine Ausnahme – und das aus gutem Grund. Das Display erreicht bis zu 4.500 Nits.

Die MicroLED-Technologie basiert auf der Anordnung mikroskopischer LED-Dioden, wodurch das Display eine höhere Auflösung und mehr Helligkeit bietet. Im Unterschied zum OLED-Display sind die Dioden anorganisch, weshalb sie weniger anfällig für Einbrennen sein sollten.

Vergleich der Technologien LCD, OLED und MicroLED. (Quelle: blog.delmic.com)
Die LTE-Version ist um 1 mm dicker geworden, und MicroLED legt noch einmal einen Millimeter obendrauf.
Was die Hardware betrifft, entspricht die MicroLED-Version vollständig der Fenix 8 Pro und bietet daher ebenfalls LTE-Unterstützung.

Die Fenix 8 Pro MicroLED kostet rund 1.960 € und wird ausschließlich in der 51-mm-Variante angeboten.
Die MicroLED-Variante wird ausschließlich auf den offiziellen Garmin-Webseiten verkauft; die Stückzahl ist limitiert.

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